Therapie für Körper und Seele

Wenn Sie schnell und Nachhaltig Hilfe brauchen.

Hilfe bei Verspannungen

Kennen Sie das auch?
Ich ging einkaufen, eine Tasche hing um meine Schultern, schob den Einkaufswagen. Die Schultern verspannten sich fast unmerklich, erst viel später fiel mir auf, dass sie ganz fest waren, das Loslassen fiel schwer.
Arbeiten am Schreibtisch oder Computer, die Schultern wieder angespannt, hochgezogen. Kinder auf dem Arm getragen, schon wieder sind die Schultern angespannt.
Beim darüber nachdenken fiel mir auf, dass das schon in meiner Jugend so war. Es war viel zu tun und sehr oft wollte ich sehr gute Leistungen abliefern. Die Angst, etwas falsch zu machen, saß mir buchstäblich im Nacken und führte zu weiteren Verspannungen, die ich sehr lange mit mir herum getragen habe. Ich trug zudem die Last, es alles recht machen zu wollen und die wog schwer auf meinen Schultern.

Natürlich darf das so bleiben. Viele Menschen laufen mit verspannten Schultern herum. Man kann sich die Verspannung oder auch Schmerzen klein-reden, zum Beispiel mit dem Satz, dass es anderen ja noch schlechter geht oder das ja bisher auch ging, damit zu leben oder dass es ja noch geht.

Muss aber nicht. Es lässt sich auch ändern, bevor die Verspannungen zu schmerzhaft werden, bevor sich ständig Wirbel verschieben oder auch dann noch, damit das nicht mehr so häufig passiert.

Eine Möglichkeit damit umzugehen ist, sich ein paar Fragen zu stellen. Die Methode ist unter dem Namen Sedona-Methode bekannt und ist entwickelt worden, um negative Gefühle loslassen zu können.

Vorher ist es hilfreich, das Gefühl wirklich benannt zu haben. „Stress“ z.B. ist kein Gefühl, achten Sie darauf, wo Sie den Stress empfinden. „Druck auf den Schultern“, „Enge im Kopf“ sind Empfindungen, die klarer sind und Ihnen selbst deutlicher machen, was mit Ihnen los ist.

Hier die Fragen:

  1. Könnte ich dieses Gefühl für diesen Moment akzeptieren?
Gefühle sind dazu da, gefühlt zu werden. Wenn wir dagegen ankämpfen, dann können wir nur verlieren, denn wir kämpfen gegen uns selbst. Welches „ich“ sollte da gewinnen?
Wegmachen, unterdrücken, ausreden, all das funktioniert nicht, bestenfalls sehr kurzfristig, bei der nächsten Gelegenheit ist es umso stärker wieder da.
Offen ist jedoch, ob sie es akzeptieren oder nicht akzeptieren. Beides ist in Ordnung, sie können das Gefühl annehmen oder es nicht wollen. In beiden Fällen ist es da, Sie machen erstmal gar nichts damit.

  1. Könnten Sie dieses Gefühl loslassen? Nur für jetzt?
Wiederum ist es in Ordnung ja oder auch nein zu antworten. Sie haben die Wahlfreiheit, ob sie es könnten. Wichtig ist, dass Sie spontan antworten.

  1. Würden Sie dieses Gefühl loslassen?
Bitte antworten Sie auch hier ehrlich und spontan, mit ja oder nein. Diese Frage zielt darauf ab, ob sie es wollen, wenn die Umstände es zuließen. Viele Menschen haben ja das Gefühl, dass sie zwar etwas wollen, allerdings nicht können.

  1. Wann würden Sie dieses Gefühl loslassen?
Bei dieser Frage dürfen Sie entscheiden: Jetzt? Morgen? Gestern? Nie?
Hier kann ein sehr schnelles Loslassen passieren oder auch eine Ahnung aufkommen, dass es überhaupt irgendwann eine Veränderung geben kann oder auch die Entscheidung fallen, dass Sie das Gefühl doch lieber behalten möchten.
Alles ist Erlaubt und in Ordnung. Es kommt nur darauf an, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind.

Wenn Sie diese vier Fragen durchlaufen haben, spüren Sie vielleicht schon eine kleine Veränderung. Vielleicht brauchen Sie auch noch ein paar weitere Durchläufe.

Und vielleicht merken Sie auch, dass Sie noch ein wenig Unterstützung brauchen. Dann rufen Sie mich an und vereinbaren einen Termin. Vielleicht hilft eine Stunde mit mir, dass Sie einen Schritt weiter kommen, und unangenehmes Sie nicht weiter so sehr beeinträchtigt.

Um meine Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwende ich Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in meiner Datenschutzerklärung.